Castor durchgeprügelt…Proteste noch lange nicht zu Ende

Der Castor hat nun also nach 126 Stunden, die Kartoffelscheune in Gorleben erreicht.
Wir möchten uns hier ganz kurz zu Wort melden-die Proteste waren kräftig wie immer-das Verhalten der Verantwortlichen, dafür unter aller Sau! Es gibt viel aufzuarbeiten.
Massive Einschränkungen der Pressefreiheit, des Versammlungsrechts, offene Konfrontation z.B. durch Einmarsch und Umstellen des Camps in Metzingen, waren an der Tagesordnung.
Gorleben ist als Lagerstandort nicht tragbar. Und es sollen weitere Transporte folgen, zwar nicht aus La Hague aber aus Sellafield, evt. Schon in 2 Jahren. Wir werden uns jetzt nicht ausruhen. 2012 sollen nach Ahaus ins Münsterland 152 Castoren aus Jülich rollen. Die Atomindustrie hat weiterhin Standorte in Lingen und Gronau. In Polen soll ein neues Atomprogramm aufgefahren werden, hierzulande neue Kohlekraftwerke und Tagebaue erlaubt werden-Nicht mit uns!

Aus Jena und Umgebung waren viele Menschen im Wendland unterwegs, zur Großdemonstration rollte ein voller Reisebus. Schickt uns eure Eindrücke. Wenn ihr Repressionen erfahren habt oder erfahrt meldet euch bei uns.

Wir werden uns in den nächsten Tagen/Wochen zu Wort melden und eine Einschätzung zum desaströsen Wendland Castor 2011 abgeben.

Castor am Ende-Wir noch lange nicht!